2009 Rothaarsteig (Westerwald)
Dieses Wochenende haben wir uns die letzte Etappe des Rothaarsteigs vorgenommen. Den landschaftlichen Höhepunkte hatten wir allerdings wohl letztes Jahr schon überschritten. Von Lützel bis Hainchen, der ersten und leider etwas zu langen Etappe, lohnt sich die Strecke nicht wirklich. Meistens geht der Weg über geschotterte Forstwege. Die wenigen „naturnahen“ Wege lassen uns zwar über Baumwurzeln klettern, verlaufen aber oft parallel zu Straße. Immerhin lernen wir auf einigen Schautafeln wieder etwas über die Bedeutung des Rothaarsteiges als mittelalterlichen Handelsweg.
Am zweiten Tag ist die Strecke angenehmer und schöner. Diesmal geht es bis Lützeln, wo wir wieder eine schöne Ferienwohnung finden. Dummerweise habe ich mir zwei Blasen gelaufen, was die 3.Etappe am nächsten Tag etwas beschwerlich macht. Auch das Stück von Lützeln nach Rabenscheid hätte landschaftlich nicht zwingend sein müssen. Es war nicht schlecht aber die bessere Wahl wäre es gewesen, sofort nach Dillenburg zu fahren und sich in diesem wirklich netten Städtchen umzusehen. Dafür hatten wir jetzt leider keine Zeit mehr, weil wir unseren Zug erwischen wollten.
Auch wenn die Strecke teilweise nicht gerade der Hauptgewinn war, hatten wir ein schönes Wochenende. Das Wetter hat gestimmt und wir haben uns gut verstanden. Das ist ja schon fast das wichtigste.

















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