Radreisen – langsam reisen

Berlin-Copenhagen

Veröffentlicht in Allgemeines von radreisen am 30. Juli 2006

Dieses Jahr geht es mal drei Wochen am Stück aufs Rad. Der Radweg Berlin-Copenhagen soll ab Lychen (Uckermark) befahren werden. Unterkunft sollen eigentlich Zimmer oder Jugendherbergen bieten. Da wir aber in den Sommerferien fahren, sind wir nicht ganz sicher ob das auch klappt. Wir beschließen deshalb, auch das Zelt mitzunehmen, was den Gepäckberg um ein beträchtliches steigert. Außerdem machen sich drei Wochen incl. Badeurlaub auch gepäckmäßig stark bemerkbar, wenn man nicht dauernd waschen möchte. So starten wir stark überladen die Fahrt. Es sind eigentlich nur 11 Etappen bis Kopenhagen. Den Rest möchten wir irgendwo unterwegs verbringen, wo es uns gerade gefällt.

Karte

Fotos

03/07/2006 57 km
Sonnig 30° Rückenwind
Lychen – Himmelpfort – Fürstenberg (KZ Ravensbrück) – Strasen (Kirchhof) – Neu Canow – Wesenberg (Findlingsgarten, Störche) – Camping [1]

Wälder
Die Strecke ist supergut ausgebaut und beschildert. macht richtig Spaß. Stundenlang sieht man kein Auto. Dafür Blindschleichen und Nattern.
In der Mittagspause gehen wir schwimmen, und weil es so einsam ist, machen wir unser Badezeug gar nicht erst nass.
In den Dörfern schaut immer noch überall die DDR heraus und in Wesenberg ertränkt ein Musterexemplar postsozialistischer Unfreundlichkeit erst unsere Minieisbecher für knapp 10,00 Euro in Dosenobstsauce und mault dann noch rum, als ich freundlich frage, ob ich meine Trinkflaschen am Wasserhahn auffüllen kann.

Den -trotz Eisdielenpleite- tollen ersten Tag runden wir mit einem Bad im See noch einmal ab.

04/07/2006 64km 34°
Woblitzsee – Kratzeburg – Ankershagen – Federow – Waren
148 Ansitz

Felder
Heute geht es weitgehend Waldlos weiter. Obwohl die Landschaft wirklich schön ist, macht die Hitze uns doch arg zu schaffen. Leider machen wir den Fehler, den einzigen Laden auf den nächsten 30 km links liegen zu lassen, weil es noch zu früh war und wir den Fisch, den es dort gab, nicht durch die glühende Hitze schaukeln wollten. Da wir eigentlich am See picknicken wollten, verbringen wir die Mittagszeit damit, Lebensmittel in verschiedenen Bauernläden und Räuchereien zusammen zu klauben. Als wir endlich alles haben, kommt keine Badestelle mehr.
Zwischendurch hatten wir mal wieder ein nettes Beispiel mecklemburgischer Gastlichkeit als wir in einem Hofcafe etwas Kaltes trinken wollten und einfach niemand kam.
Dafür hat uns später eine ältere Dame, die im Vorgarten saß, unsere Flaschen wieder aufgefüllt.
Wir lernen: Der Mecklemburger an sich ist hilfsbereit und liebenswürdig, sofern er nicht im Gastgewerbe arbeitet. Dann sollte man sich lieber von ihm fern halten.
In Federow gibt es gegenüber des Adlerinformationszentrums den Hofladen „Bunte Kuh“. Hier gibt es leckere Sachen aus eigener Produktion zu normalen Preisen. Die Bedienung ist flott und freundlich. Aha, geht doch. Ein Blick in Speisekarte belehrt uns: Die Eigentümer sind Holländer.

In Waren finden wir ein preiswertes Gartenhäuschen [2] mit eigener Terrasse, wo wir uns für zwei Nächt einmieten. Morgen ist Badetag

05/07/2006 35°
Waren (Kirche, Markt, Hafen)
Baden, durch Waren bummeln, faul sein…

06/07/2006 30° 50km
Waren – Jabel – Linstow – Serrahn (Badestelle, Kirche) – Krakow (Promenade)
Heute kommen wir früh los. Der Weg führt größtenteils durch Wälder. Kleine Pause an Mecklemburgs mächtigster Buche. Ausgedehnte Bade- und Mittagspause an der Serrahner Badestelle.
Heute wird mal wieder gezeltet. Hoffentlich geht das gut. Abends hat es schon ganz schön gerummelt.
Abends noch ein Plausch mit zwei Leuten aus Ulm, die die gleiche Strecke fahren. Langsam sieht man immer mehr Radfahrer auf der Strecke. Manche auch öfter.

07/07/2006 31° 50km
Krakow – Groß Beesen (Bücherhotel, 2 Bücher gegen ein neues tauschen) – Bellin (Turm, Kirche) – Schabernack (Badestelle) – Güstrow (Schloß, Altstadt) – Bützow-Güstrow-Kanal – Bützow

Alles gut gegangen. Nachts hat es zwar gedonnert, aber das Gewitter war irgendwo anders.
Dafür war es wie immer, wenn wir im Urlaub sind: Um uns herum geht die Welt unter, nur über uns lacht die Sonne. Unwetter in Düsseldorf, nasse Straßen auf unserer Strecke. Wir haben keinen Tropfen abbekommen.
Wir kommen früh los. Eingekauft haben wir schon gestern und so geht es zügig voran. Allerdings wird der Weg immer schlechter. Sandwege und Asfalt halten sich die Waage. Nur unterbrochen von gelegentlichem Kopfsteinpflaster. Landschaftlich ist die Strecke aber wieder sehr schön. Gegen 11.00 Uhr erreichen wir in Güstrow die Badestelle. Zwischen Jugendherberge und dem offiziellen Strandbad, da wo der Übersichtsplan für die Kopenhagenfahrer steht, geht ein schmaler Weg zum Ferienhaus Nr. 19 links ab. Dort ist eine kleine lauschige Badestelle, wo wir die Räder auch mal kurz unbeaufsichtigt stehen lassen können, um zu schwimmen.
Gut erfrischt geht es weiter nach Güstrow, wo wir Mittag machen.
In Bützow finden wir schließlich eine Unterkunft in einer Pension mit einem schönen Garten, wo wir es uns gemütlich machen.
Auf dem Weg dorthin gab es noch eine kleine Unsicherheit bezüglich des Weges. Nach einem kleinen Kartenstopp war dann aber alles wieder klar. Als wir gerade losfahren wollen, spricht uns ein älterer und etwas schwerhöriger Herr an, ob er helfen könne. Ich frage ihn nach der Pension Seehof. Er erklärt uns lang und breit den Weg nach Seelow. Ich versuche das Missverständnis aufzuklären, aber er beharrt auf Seelow. Am Ende bedanke ich mich einfach und wir fahren zum Seehof. Als wir an der nächsten Ecke „falsch“ abbiegen ruft er uns noch hinterher, aber es bleibt nichts anderes übrig, als ihn zu ignorieren. Wahrscheinlich zweifelt er jetzt am Verstand von diesen Radtouristen. Aber immerhin: Der Mecklenburger an sich ist freundlich und hilfsbereit…

08/07/2006 28° 40km
Bützow – Rostock
Heute erwischt es uns dann doch. Gerade als wir losfahren, fängt es an zu regnen. Bis kurz vor Rostock fahren wir durch preußischen Landregen. Aber immerhin haben wir heute vernünftige Wege und keine Sandpisten. Also alles halb so schlimm.
Unsere Herberge ist heute die „Georg Büchner“, ein Hotel- und Jugendherbergsschiff im Hafen von Rostock.
Nach dem Duschen gibt es einen ausgiebigen Stadtbummel. Wir gehen in einem Fischrestaurant in der Innenstadt essen und amüsieren uns köstlich dabei, die Kinder auf dem angrenzenden Wasserspielplatz zu beobachten. Nach 10 Minuten ist praktisch jedes Kind bis auf die Knochen nass. Doch während die Kinder, die reingefallen sind sofort heulend zur Mama rennen, fällt sukzessives durchnässen gar nicht auf. Der angrenzende H&M lebt praktisch von Müttern, die mal eben trockene Klamotten für ihre Kids brauchen. Wahrscheinlich hat er die Brunnenanlage gesponsort. Besonderen Spaß haben die lieben Kleinen, als sie herausfinden, wie man ein Wasseraustrittsloch so verstopfen kann, dass es bis in die erste Reihe der Restauranttische spritzt.
Es geht richtig schön trubelig zu und alle nehmen es ganz gelassen. Der Fisch hat übrigens auch geschmeckt.
162 Rostock - Georg Büchner
Der Rest:
Auf dem Schiffsdeck relaxen – Fußball gucken

Abends noch ein Tipp von einer Finnin (Freiburg-Rostock in 8 Tagen. Mit dem Rad nach Hanko, ihre Kinder besuchen):
Vitamin B6, auch in Vollkornbrot enthalten, soll gegen Mücken helfen. Müssen wir mal ausprobieren.

09/07/2006 28° 45km
Rostock – Gedser – Marielyst

Bevor wir weiterfahren, wird erst mal eine riesige Tasche mit Sachen gepackt, die wir gar nicht brauchen. Alte Wäsche, überzählige Jacken, zwei Paar Schuhe und noch einiges anderes sperriges Zeug wird ausgepackt und auf dem Schiff zurückgelassen. Auf der Rückfahrt müssen wir ja sowieso hier vorbei.
Um einige Kilo leichter geht es nach einem kurzen Abstecher durch die sonntägliche Innenstadt auf gut Glück zur Fähre. Und Bingo: Wir können fast sofort drauf fahren. Unsere Ulmer Zeltnachbarn aus Krakow haben weniger Glück. Die stehen schon eine Stunde hier und warten in der prallen Sonne. Nach der Überfahrt geht es mit Rückenwind nach Marielyst, wo wir ein schönes Zimmer finden und erst einmal ins Meer springen.

10/07/2006 Badetag
Morgens Nyköbing angeschaut.
Nachmittags Strandtag

11/07/2006 Strandtag
Abends noch unser Englisch poliert. In der Nachbarwohnung sind Schweden mit zwei niedlichen Kindern eingezogen. Hanna (6) und Mathilda (3) reden sehr selbstbewusst schwedisch auf uns ein.
Vattern war sehr unzufrieden Seine Tochter wird eingeschult und ihre Klasse ist so groß.
22 Kinder. Sooo viel für 2½ Lehrer!!!

12/07/2006 24° 48km
Marielyst – Hæsnæs – Stubbekøbbing – Hårbøllebro
167 Ulslev
Hinter Ulslev beginnt ein langgestrecktes Waldgebiet. Der Weg geht immer an einem traumhaften einsamen Strand entlang, der immer wieder durch die Bäume schimmert. Zeit für ein Morgenbad. Allerdings muss man erst einen km laufen, bis man nicht mehr stehen kann.

Nach einer kurzen Fährüberfahrt von Stubbekøbing nach Bogø schauen wir uns noch die Kalkmalerein der Fanefjord-Kirche (wirklich interessant) und das Langgrab Grønsalen (einfach nur ein Haufen Steine) an. Camping direkt am Strand.

13/07/2006 30° 35 km
Hårbøllebro – Stege – Møns Klint
Heute kommen wir spät los. Nachdem wir auf dem ruhigem Platz bis 7.30 geschlafen haben, muss erst mal ein Morgenbad im Meer sein. um 10.30 sitzen wir dann auf dem Rad. Mittagessen in Stege. Da wir Stege ja schon kennen, fahren wir dann sofort weiter. Unterwegs suchen wir nach einem Zimmer. Aber 100 Euro pro Nacht ist dann doch zu heftig. Und gut so: Letzten Endes kommen wir im Vandererhjem direkt am Klint hervorragend unter.
Ein erster Radausflug zum Klint: nach 495 Stufen bergauf war das vorherige Duschen leider umsonst. Morgen ist Wandertag.

14/07/2006 Kreidezeit
174 Möns Klint
Die Sonne scheint und ein kühler Wind macht die Temperatur angenehm. Morgens um 5.30 machen Lina und ich uns auf, um das Klint im Morgenlicht zu genießen. Lina ist danach zwar etwas unausgeschlafen, aber der Ausflug hat sich gelohnt.
Nach einem oppulenten Frühstück -Das Buffet ist hier wirklich sein Geld wert- machen wir uns auf den Weg. Oberhalb der Klippen zum Schloß Liselund und unterhalb zurück. Unterwegs finden wir einen herrlichen Strand, an dem Lina und ich erst mal hunderte von unschuldigen Steinen im Meer versenken. Überhaupt Steine: Lina verwandelt ihr Rad langsam in einen Kieslaster. Da gibt man dem Kind extra wenig Gepäck um es nicht unnötig auszubremsen, und dann schleppt es jede Menge Kies nach Hause. Der eine hat eine schöne Form, der zweite ist besonders schön gemasert und dann ist da noch der Glücksstein. Der muss überall mit hin.
Weil wir ohne Radfahren anscheinend nicht können, fahren wir nach dem Mittagessen noch 8km zum Schwimmen nach Klintholm-Havn. Für den Rückweg wählen wir den Fernweg 8 und werden mit einer tollen Strecke mit grandioser Aussicht belohnt.

15/07/2006 55km 25° windig
Møns Klint – Stege – Kalvehave – Sandvig – Præstø

Starker Gegenwind und „Berge“. Trotzdem geht es zügig voran. Als wir Møn verlassen, weht es uns allerdings fast von der Brücke. Mittag in Sandvig. Hier soll es angeblich einen tollen Strand geben, aber außer einem kleinen Hafen finden wir nichts.
In Præstø versuchen wir erst ein Zimmer zu finden. Die sind aber alle belegt. und so haben wir eigentlich nur Zeit verschwendet um dann doch auf dem Zeltplatz zu landen. Ohne dänische Prepaidkarte für das Telefon, haben solche Aktionen wohl keinen Sinn.
Abends wollen wir noch Essen gehen. Wir reservieren einnen Tisch in einem Lokal, wo man draußen sitzen kann. Als wir dort hinkommen sind alle Außenplätze besetzt. Wir haben kein Glück in Præstø. Ersatzweise kaufen wir uns eine Pizza im Karton und setzen uns damit an den Hafen. Auch schön.

16/07/2006 28° 38km
Præstø – Fakse Ladeplads – Rødvig

Neben uns zelten ein paar norddeutsche Abiturienten, die uns gestern schon dadurch aufgefallen sind, dass sie Verstecken spielen wollten und zwei Stunden brauchten, um die Regeln auszudiskutieren. Anschließend hatten sie keine Lust mehr zum Verstecken spielen. Heute morgen erfreuten sie uns beim Zelt abbauen mit der kompletten Aufarbeitung der römischen Geschichte und einer Diskussion über die beste aller Staatsformen. Wie lange braucht man eigentlich, bis man nach dem Abitur wieder normal wird?
Heute nur eine kleine Etappe bis Rødvig. Der Ort ist total malerisch mit seinem Kliff und dem Hafen. Außerdem gibt es einen schönen Badestrand in Campingplatznähe. Der richtige Ort für einen Pausetag.

17/07/2006 Sonne und Meer

18/07/2006 nochmal Pause
Hier ist es richtig schön ruhig zum faulenzen und der Strand ist auch schön. Rødvigs schönster Strand liegt versteckt hinter einer Ferienhaussiedlung schräg gegenüber vom Campingplatz.
So gesehen liegt der Campingplatz idealer, als es auf der Karte den Anschein hat. vielleicht ist der Platz deshalb so leer.

Morgens noch ein Abstecher nach Store Heddinge. Die achteckige Kirche ist ganz schön, der Rest nicht weiter erwähnenswert. Immerhin gibt es einen Aldi.

19/07/2006 30° 40km
Rødvig – Hollerup – Køge
Heute gibt es wieder eine kurze Etappe. Irgendwie sind auf diesem Stück die Orte mit Unterkünften immer nur im 40km-Abstand verteilt. Das läßt nur die Wahl zwischen 40 oder 80 km.
In Hollerup gibt es einen Abstecher zur Gamle Kirke. Die steht so nah am Rand des Kliffs, das um 1930 der Chor der Kirche ins Meer gestürzt ist. In flottem Tempo geht es weiter nach Køge. Nachdem wir unser Quartier bezogen haben, geht es noch einmal ins Städtchen. Endlich mal eine dänische Stadt mit etwas mehr Leben. Wie genießen den Nachmittag bei Bier und Omelett auf dem Torvet. Und noch ein Bier für den Herrn, und endlich wieder shoppen für die Damen.

20/07/2006 Kopenhagen
Nachdem es uns gestern nicht gelungen ist, eine Herberge für Kopenhagen zu reservieren, beschließen wir, in Køge zu bleiben und mit der S-Bahn dorthin zu fahren. Das gibt uns mehr Zeit für Kopenhagen und die letzte Etappe durch das Umland von Kopenhagen ist ja wahrscheinlich sowieso nicht mehr so prickelnd.
Kopenhagen war diesmal richtig Klasse. Neben dem Abklappern der üblichen Sehenswürdigkeiten stand vor allem das Gastronomische Angebot und angesichts 30° die Parks auf dem Programm. Gegen 20.30 sind wir zurück in Køge.
197 Kopenhagen - Wachsoldat auf Schloss Amalienborg

21/07/2006 38km 30°
Køge – (Bahn via Næstvæd) – Nykøbing – Gedser – (Fähre) – Rostock

Heute geht es zurück. Mit den beladenen Rädern in die Bahn ist zwar eine tierische Schlepperei, aber letzten Endes kein Problem. Wieder einmal fällt uns auf, wie gelassen und hilfsbereit die Dänen sind. Ein sympathisches Völkchen.
Von Nykøbing aus hätten wir zu lange auf den Anschluss warten müssen. Deshalb fahren wir den Rest der Strecke mit dem Rad. Rostock ist uns noch einmal einen Zwischenstopp wert. Wir übernachten noch einmal auf der Georg Büchner, wo ja auch noch unsere Gepäckrolle steht und genießen noch einen schönen Abend in der Altstadt.

22/07/2006 18km
Rückfahrt mit dem Zug nach Fürstenberg. Nach Lychen mit dem Rad

Der Regionalzug nach Fürstenberg ist der komfortabelste unserer Rückreise. Wir machen die Räder fest und können bequem sitzen.
Der Zug wird immer voller (auch mit anderen Radfahrern) und so fangen wir ein Station früher schon an, das ganze Abteil umzusortieren, damit wir in Fürstenberg schnell rauskommen. Gerade als wir uns mit den anderen Fahrgästen einig geworden sind, geht die Tür auf und ein ganzer Schwall Radfahrer steigt ein. Jetzt sind wir wieder ganz hinten. In Fürstenberg ist dann das reine Chaos: Alle Mann raus, damit wir aussteigen können. Dann alle wieder rein. Zusätzlich findet noch eine neue riesige Radfahrergruppe im Zug Platz. Erstaunlich, was da alles reingeht.

Links zum Radweg

Fotostrecke

Unterkünfte:

[1]
Campinplatz am Woblitzsee
kurz hinter Wesenberg.
Sitzgelegenheit, direkt am Wasser, Wasserzapfstelle weit weg, Mücken, Dusche 5min/Münze. Für eine Nacht ganz OK.

[2]
Fam. Kietzmann
Glievitzer Str. 50, Waren
Gartenhaus mit 3 Betten, kleiner Küche, Dusche und Veranda. Eigener Garten. Ruhig und preiswert. Keine Endreinigung.

[3]
Campingplatz am Krakower See.
1-2 km bis zum Ort. Sitzgelegenheit, Wasserzapfstelle in Zeltnähe, Mücken

[4]
Bützow
Pension Seehof in Ruhn.
Nächste Badestelle nur mit Eintritt. Küchenbenutzung, Garten, nette Vermieter.

[5]
Rostock
Gästeschiff „Georg Büchner“
Jugendherberge und Hotel Garni. Wenn man in der Jugendherberge das Bettzeug für nur eine Nacht nimmt, liegt man preislich schon fast am Hotelpreis, hat aber etwas schmuddelige Zimmer. Lohnt nur wenn man Schlafsäcke dabei hat. Frühstück zusammen mit dem Hotel und auf entsprechendem Niveau.
Zentrale Lage.

[6]
B&B Marielund in Marielyst
Einfach, preiswert und sauber. Küche, Veranda, Garten. Vermieter sprechen Deutsch und nehmen auch Euro.

[7]
Camping „Vestmön“ in Hårbøllebro. Direkt am Meer. Sonne und Schatten. Schöner Platz.

[8]
Vandrerhjem „Møns Klint“
Nur mit DJH-Ausweis. Preiswert für Møn-Verhältnisse.
Die 2-Sterne-Jugendherberge kann es nicht nur preislich mit deutschen Kat.IV-Herbergen aufnehmen. Das Frühstück war spitze und für Selbstversorger gibt es eine kleine Küche und einen eigenen Essbereich. Sehr zu empfehlen.

[9]
Campingplatz Præstø
Einfach, aber Duschen ist incl.

[10]
Camping Rødvig
Sauber, Bänke, Aufenthaltsraum für Radler, Wasserstelle nah. Sehr empfehlenswert.

[11]
Danhostel (Jugendherberge) Køge. Nicht so lauschig wie Møns Klint. Vielleicht erfahren wir ja noch, wofür es hier einen Stern mehr gibt.

2 Antworten

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  1. Christian sagte, am 8. Juni 2009 zu 10:10

    Hallo, habe vor die Tour alleine zu fahren ab HRO. Was kosten die Zeltplätze/Pensionen? Kann man auch auf der Wiese oder beim Bauern nächtigen??
    Wie sind die Radwege beschaffen??

    Danke!!!

    • pehei sagte, am 8. Juni 2009 zu 15:52

      Hallo, habe vor die Tour alleine zu fahren ab HRO. Was kosten die Zeltplätze/Pensionen? Kann man auch auf der Wiese oder beim Bauern nächtigen??
      Wie sind die Radwege beschaffen??
      Danke!!!

      Ich nehme an, Du meinst Rostock-Kopenhagen.
      Was die Preise angeht, weiß ich es nicht mehr genau. Campingplätze waren aber auf jeden Fall bezahlbar. Das B+B in Marielyst (in der Nähe der Touristinformation) hat uns ganz gut gefallen und war auch preislich einigermaßen im Rahmen. Auf Mön wollten sie für ein Zimmer (3 Personen) aber auch schon mal 100,-Euro haben.
      Der Mön-Schlenker zum Klint lohnt aber auf jeden Fall und dort gibt es ein sehr gutes Vandererhejm (Jugendherbergsausweis nötig). Die Preise dafür finden sich bestimmt im Netz.
      Das mit der Wiese haben wir nie versucht, weil wir ganz gerne die Annehmlichkeiten eines Campingplatzes nutzen.
      Die Radwege sind durchgängig gut, sowohl was den Straßenbelag als auch die Führung (Nebenstraßen) angeht. Berlin-Kopenhagen ist nicht ausgeschildert, statt dessen folgt man einer dänischen Fernstrecke. Ich glaube, es war die Nummer 8 (steht aber auch auf der Website des Radweges).

      Solltest Du Rostock-Berlin meinen, sieht es etwas anders aus. In Meckpomm sind die Wege noch sehr schlecht, in Brandenburg wird es aber besser.
      Unterkümfte waren ähnlich wie in DK.


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